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Influencer-Marketing-Glossar

Die wichtigsten Begriffe aus Influencer Marketing und Creator Management, kurz erklärt. Jeder Eintrag führt zu einem ausführlichen Ratgeber.

A B C E G I K L M N P R S T U W

A

B

Barter-Deal

Eine Kooperation, bei der der Creator statt Honorar ein Produkt oder eine Leistung erhält. Auch Barter-Deals sind Werbung und kennzeichnungspflichtig. Mehr dazu

Briefing

Die schriftliche Grundlage einer Kooperation: Ziel, Produkt, Kernbotschaften, Pflichtangaben, No-Gos, Formate und Termine. Ein gutes Briefing lässt dem Creator Raum für die eigene Sprache. Mehr dazu

Buyout

Die Vergütung für zusätzliche Nutzungsrechte, etwa wenn eine Marke Creator-Content in Anzeigen oder auf der eigenen Website verwendet. Wird zusätzlich zum Honorar für die Veröffentlichung vereinbart. Mehr dazu

C

Content Creator

Eine Person, die regelmäßig Inhalte für Social Media erstellt und damit eine eigene Community aufbaut. Im Alltag wird der Begriff oft gleichbedeutend mit Influencer verwendet. Mehr dazu

Content-Freigabe

Die Abstimmung eines Beitrags mit der Marke vor der Veröffentlichung. Wie viele Korrekturschleifen es gibt, sollte vorab im Vertrag stehen. Mehr dazu

Conversion

Eine gewünschte Handlung nach dem Kontakt mit einem Beitrag, zum Beispiel ein Kauf, eine Anmeldung oder ein Download. Messbar über Rabattcodes oder Tracking-Links. Mehr dazu

Creator Management

Die Vertretung von Creatorn durch ein Management, das Anfragen prüft, Konditionen verhandelt, Verträge abstimmt und die Abrechnung übernimmt. Mehr dazu

E

Engagement Rate

Das Verhältnis von Interaktionen wie Likes, Kommentaren, Shares und Saves zur Reichweite oder Followerzahl. Sie zeigt, wie aktiv eine Community auf Inhalte reagiert. Mehr dazu

Exklusivität

Die Vereinbarung, dass ein Creator für einen bestimmten Zeitraum nicht mit Wettbewerbern der Marke zusammenarbeitet. Exklusivität wird in der Regel gesondert vergütet. Mehr dazu

G

Gifting

Das Verschicken von Produkten an Creator ohne vereinbarte Gegenleistung. Wird das Produkt gezeigt, kann trotzdem eine Kennzeichnung nötig sein. Mehr dazu

I

Impressionen

Die Anzahl, wie oft ein Beitrag angezeigt wurde. Eine Person kann einen Beitrag mehrfach sehen, deshalb sind Impressionen meist höher als die Reichweite. Mehr dazu

Impressumspflicht

Geschäftsmäßig betriebene Social-Media-Profile brauchen ein leicht erreichbares Impressum mit Name und Anschrift. Grundlage in Deutschland ist § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG). Mehr dazu

Influencer

Eine Person, die über Social Media eine Community erreicht und deren Meinung diese Community beeinflusst. Influencer arbeiten häufig mit Marken zusammen. Mehr dazu

Influencer Marketing

Marketing, bei dem Marken mit Creatorn zusammenarbeiten, um deren Community zu erreichen, etwa über gesponserte Beiträge, Rabattcodes oder langfristige Partnerschaften. Mehr dazu

Influencer-Agentur

Ein Dienstleister, der Kooperationen zwischen Marken und Creatorn organisiert. Manche Agenturen arbeiten für Marken, andere vertreten Creator als Talentagentur. Mehr dazu

K

KPI

Key Performance Indicator, also eine Kennzahl, an der der Erfolg einer Kampagne gemessen wird, zum Beispiel Reichweite, Interaktionen, Klicks oder Verkäufe. Mehr dazu

L

M

Macro-Influencer

Creator mit großer Reichweite. Als grobe Faustregel gelten Profile ab etwa 100.000 Followern als Macro-Influencer, die Grenzen sind aber nicht einheitlich festgelegt. Mehr dazu

Managementvertrag

Der Vertrag zwischen Creator und Management. Er regelt Aufgaben, Provision, Laufzeit, Exklusivität und Kündigung. Mehr dazu

Markenbotschafter

Ein Creator, der eine Marke über einen längeren Zeitraum mit mehreren Beiträgen begleitet. Langfristige Partnerschaften wirken oft glaubwürdiger als einzelne Posts. Mehr dazu

Media Kit

Eine kompakte Übersicht eines Creators mit Themen, Kanälen, Zielgruppe, Kennzahlen und bisherigen Kooperationen. Marken nutzen es zur Auswahl. Mehr dazu

Micro-Influencer

Creator mit kleinerer, oft sehr engagierter Community. Als grobe Faustregel gelten Profile mit etwa 10.000 bis 100.000 Followern als Micro-Influencer. Mehr dazu

N

Nano-Influencer

Creator mit sehr kleiner Community, als Faustregel unter etwa 10.000 Followern. Sie haben oft eine besonders persönliche Beziehung zu ihren Followern. Mehr dazu

Nutzungsrechte

Die Rechte, die eine Marke an Creator-Content erhält, etwa für die eigenen Kanäle, die Website oder Anzeigen. Umfang, Kanäle und Dauer werden im Vertrag festgelegt. Mehr dazu

P

Partnership Ads

Anzeigen auf Instagram und Facebook, die über den Account eines Creators ausgespielt werden. Dafür braucht es die Freigabe des Creators und vereinbarte Nutzungsrechte. Mehr dazu

Provision

Der Anteil, den ein Management oder eine Agentur für die Vermittlung und Betreuung einer Kooperation erhält. Mehr dazu

R

Rabattcode

Ein persönlicher Code, mit dem die Community eines Creators bei einer Marke spart. Er macht Verkäufe messbar und ist eine typische Grundlage für Provisionen. Mehr dazu

Reach

Englisch für Reichweite: die Anzahl der Personen, die einen Beitrag mindestens einmal gesehen haben. Mehr dazu

Reel

Ein kurzes Hochkant-Video auf Instagram. Reels werden auch Menschen außerhalb der eigenen Community angezeigt und eignen sich deshalb gut für neue Reichweite. Mehr dazu

S

Spark Ads

TikTok-Anzeigen, die ein bestehendes Video direkt vom Account des Creators bewerben. Sie brauchen die Freigabe des Creators und vereinbarte Nutzungsrechte. Mehr dazu

Story

Ein Beitrag auf Instagram, der nach 24 Stunden verschwindet. Story-Serien mit Link-Sticker oder Rabattcode sind ein klassisches Format für Kooperationen. Mehr dazu

T

Talent Management

Die langfristige Betreuung von Creatorn durch ein Management, das sie gegenüber Marken vertritt und ihre Entwicklung begleitet. Bei TrueTalent ohne feste Vertragslaufzeit. Mehr dazu

Talentagentur

Ein Unternehmen, das mehrere Creator vertritt und Kooperationen mit Marken vermittelt. Im Unterschied zu Agenturen, die nur für Marken arbeiten, steht hier der Creator im Mittelpunkt. Mehr dazu

U

UGC

User Generated Content: Inhalte, die Creator für die Kanäle oder Anzeigen einer Marke produzieren, ohne sie zwingend selbst zu veröffentlichen. Mehr dazu

W

Werbekennzeichnung

Bezahlte oder gegen Gegenleistung entstandene Beiträge müssen klar als Werbung erkennbar sein, etwa mit „Werbung“ oder „Anzeige“ zu Beginn des Beitrags. Mehr dazu

Whitelisting

Die Freigabe eines Creator-Accounts, damit eine Marke darüber Anzeigen schalten kann. Wird gesondert vereinbart und vergütet. Mehr dazu

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