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Beauty-Influencer Kooperation: Ein Leitfaden für Marken

4 Min. Lesezeit · TrueTalent Management

Kaum eine Branche ist so eng mit Creatorn verbunden wie Beauty. Wer ein neues Serum, eine Foundation oder eine Pflegeroutine sucht, schaut sich oft zuerst an, wie das Produkt bei echten Menschen aussieht und wirkt. Eine Beauty-Influencer Kooperation kann deshalb sehr viel bewegen. Gleichzeitig ist die Community hier besonders aufmerksam: Sie erkennt schnell, ob ein Produkt wirklich getestet wurde oder nur in die Kamera gehalten wird. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, worauf es bei Kooperationen mit Beauty-Creatorn ankommt, von der Auswahl über Formate bis zu Werbeaussagen und Kennzeichnung.

Was Beauty-Creator besonders macht

Beauty-Inhalte sind sehr persönlich. Creator zeigen ihre Haut, ihre Routinen und ihre Ergebnisse, oft ungeschminkt und aus nächster Nähe. Ihre Community vertraut ihnen, weil sie sieht, wie Produkte im echten Leben wirken. Dieses Vertrauen ist das wertvollste Gut einer Kooperation und gleichzeitig das empfindlichste. Eine Empfehlung, die sich später als Enttäuschung herausstellt, kostet Creator Glaubwürdigkeit und Ihre Marke Ansehen.

Für Marken bedeutet das: Wählen Sie Creator, zu deren Haut, Stil und Routine Ihr Produkt wirklich passt, und geben Sie ihnen die Freiheit, ehrlich zu sein.

Die richtigen Creator für eine Beauty-Influencer Kooperation

Passung zu Hauttyp und Bedürfnissen. Ein Produkt für empfindliche Haut sollte von jemandem vorgestellt werden, der selbst damit zu tun hat. Ein Make-up für einen bestimmten Look braucht jemanden, der diesen Look trägt.

Schwerpunkt im Themenfeld. Beauty ist breit: Hautpflege, Make-up, Haare, Nägel, Düfte, Naturkosmetik. Creator mit klarem Schwerpunkt haben eine Community mit klaren Erwartungen.

Glaubwürdigkeit früherer Empfehlungen. Bewirbt jemand ständig neue Produkte derselben Kategorie, verliert jede einzelne Empfehlung an Gewicht. Schauen Sie sich an, wie oft und wie ehrlich ein Creator über Produkte spricht.

Fachliche Tiefe. Manche Beauty-Creator erklären Inhaltsstoffe und Wirkweisen sehr genau, andere zeigen vor allem Looks und Ergebnisse. Beides hat seinen Platz, sollte aber zu Ihrem Produkt passen.

Allgemeine Kriterien zur Auswahl finden Sie im Ratgeber Passende Influencer finden, zur Größe von Kanälen im Beitrag Micro- vs. Macro-Influencer.

Genug Testzeit einplanen

Viele Beauty-Produkte, besonders in der Hautpflege, zeigen ihre Wirkung nicht über Nacht. Wenn ein Creator ein Produkt nach wenigen Tagen vorstellen soll, kann er nur über erste Eindrücke sprechen. Planen Sie deshalb ausreichend Zeit zwischen Produktversand und Veröffentlichung ein und vereinbaren Sie im Zweifel mehrere Inhalte über einen längeren Zeitraum, zum Beispiel einen ersten Eindruck und einen Erfahrungsbericht einige Wochen später.

Fragen Sie außerdem vorab nach bekannten Unverträglichkeiten oder Allergien. Eine Hautreaktion vor laufender Kamera ist für niemanden ein guter Moment.

Formate, die im Beauty-Bereich funktionieren

Routinen. Morgen- oder Abendroutinen, in die Ihr Produkt eingebettet ist, wirken natürlich und zeigen die Anwendung im Alltag.

Tutorials. Schritt-für-Schritt-Anleitungen für einen Look oder eine Pflege, bei denen Ihr Produkt eine klare Rolle spielt.

Erfahrungsberichte. Ehrliche Einschätzungen nach einer Testphase, mit dem, was gut war, und dem, was weniger überzeugt hat.

Nahaufnahmen und Swatches. Farben, Texturen und Ergebnisse aus nächster Nähe sind im Beauty-Bereich besonders gefragt.

Fertig machen für einen Anlass. Videos, in denen sich ein Creator für einen Termin fertig macht und dabei über Produkte spricht, sind ein lockerer Rahmen für eine Empfehlung.

Werbeaussagen: Was gesagt werden darf

Für Werbung mit kosmetischen Mitteln gelten eigene Regeln. Aussagen über die Wirkung eines Produkts müssen wahr sein, dürfen nicht irreführen und sollten belegbar sein. Kosmetik darf außerdem nicht so beworben werden, als könne sie Krankheiten heilen oder lindern. Das gilt auch, wenn ein Creator nur von seiner persönlichen Erfahrung erzählt.

Geben Sie im Briefing deshalb klar an, welche Aussagen zu Ihrem Produkt belegt und zulässig sind und welche nicht verwendet werden dürfen. So schützen Sie Ihre Marke und den Creator. Wie ein solches Briefing aufgebaut ist, erklärt der Ratgeber Briefing für Influencer. Dieser Abschnitt gibt nur einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung.

Ein besonderer Punkt sind Filter und Bildbearbeitung. Wenn das Ergebnis eines Produkts durch Filter verschönert wird, kann das irreführend sein. Bitten Sie Creator, bei Inhalten, in denen es um die Wirkung eines Produkts geht, auf verfälschende Filter zu verzichten.

Kennzeichnung und PR-Pakete

Viele Beauty-Marken verschicken PR-Pakete mit neuen Produkten. Auch wenn kein Honorar fließt, können Inhalte über solche Produkte als Werbung zu kennzeichnen sein, etwa wenn eine Gegenleistung erwartet wird oder der Wert der Produkte erheblich ist. Bei bezahlten Kooperationen ist die Kennzeichnung ohnehin Pflicht. Details erklärt der Ratgeber Werbekennzeichnung auf Instagram und TikTok.

Von der Einzelkooperation zur Partnerschaft

Im Beauty-Bereich wirken langfristige Partnerschaften oft glaubwürdiger als einzelne Beiträge. Wenn ein Creator ein Produkt über Monate nutzt und immer wieder darüber spricht, glaubt ihm seine Community. Gute erste Kooperationen lassen sich deshalb zu Botschafterprogrammen ausbauen, wie der Ratgeber Markenbotschafter-Programm zeigt.

Beauty-Kooperationen mit TrueTalent

TrueTalent Management vertritt Creator aus Fitness, Lifestyle, Fashion, Beauty, Health und Food. Für Beauty-Marken schlagen wir Creator vor, zu deren Routine Ihr Produkt passt, und übernehmen Vertrag, Briefing, Abstimmung von Testzeit und Freigaben sowie die Abrechnung. Sehen Sie sich unsere Talents an oder lesen Sie auf der Seite Für Marken, wie wir arbeiten.

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Häufige Fragen

Wie lange sollte ein Beauty-Creator ein Produkt vor der Veröffentlichung testen?

Das hängt vom Produkt ab. Bei Hautpflege sind einige Wochen sinnvoll, bei Make-up kann ein kürzerer Zeitraum genügen. Planen Sie die Testzeit von Anfang an ein.

Darf ein Beauty-Creator Filter verwenden?

Bei Inhalten, in denen es um die Wirkung eines Produkts geht, sollten verfälschende Filter vermieden werden, weil sie das Ergebnis irreführend darstellen können.

Müssen PR-Pakete als Werbung gekennzeichnet werden?

Das kommt auf den Einzelfall an, etwa auf eine erwartete Gegenleistung und den Wert der Produkte. Bei bezahlten Kooperationen ist die Kennzeichnung immer erforderlich.

Welche Formate eignen sich für Beauty-Kooperationen?

Routinen, Tutorials, Erfahrungsberichte, Nahaufnahmen von Farben und Texturen sowie Videos, in denen sich ein Creator für einen Anlass fertig macht.

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Wir schlagen passende Talents vor und kümmern uns um Vertrag, Briefing und Abrechnung. Mehr zur Influencer Agentur

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