Nach einer Kooperation folgt die Rechnung. Viele Zahlungsverzögerungen entstehen nicht beim Kunden, sondern durch unvollständige Rechnungen, die die Buchhaltung zurückschickt. Dieser Ratgeber zeigt, was in eine Rechnung an eine Marke gehört. Er ersetzt keine Steuerberatung; was für Sie steuerlich gilt, klären Sie bitte mit Ihrer Steuerberatung.
Pflichtangaben auf der Rechnung
Ihr vollständiger Name und Ihre Anschrift, Name und Anschrift des Kunden, Ihre Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, das Rechnungsdatum und eine fortlaufende Rechnungsnummer, der Leistungszeitraum, eine genaue Beschreibung der Leistung, der Betrag sowie der Umsatzsteuersatz und -betrag oder der Hinweis, warum keine Umsatzsteuer berechnet wird (zum Beispiel Kleinunternehmerregelung).
Die Leistung genau beschreiben
Statt „Kooperation Oktober“ besser: Anzahl und Art der Inhalte, Kanal, Veröffentlichungsdatum und der Name der Kampagne. Wurden Nutzungsrechte vereinbart, gehören Umfang und Dauer ebenfalls in die Beschreibung. Steht eine Bestellnummer im Auftrag, muss sie auf die Rechnung.
Zahlungsziel und Bankverbindung
Ein klares Zahlungsziel (zum Beispiel 14 oder 30 Tage, wie im Vertrag vereinbart) und eine vollständige Bankverbindung mit IBAN beschleunigen die Zahlung.
Typische Fehler
Fehlende Bestellnummer, falscher Firmenname des Kunden, Rechnungsnummer, die nicht fortlaufend ist, fehlender Leistungszeitraum und Rechnungen als Bild statt als PDF.
Management übernimmt die Abrechnung
Bei TrueTalent Management laufen Rechnungsstellung, Zahlungsüberwachung und Erinnerungen über ein eigenes Portal, damit sich Creator auf ihre Inhalte konzentrieren können. Mehr dazu über uns oder direkt per Anfrage.
Weiterlesen im Ratgeber: Was eine Talentagentur für Influencer leistet und Was eine Influencer-Kooperation kostet.